Internationaler Tag der Toleranz

Am 16. November ist Internationaler Tag der Toleranz

Dieser Tag steht weltweit im Zeichen der Toleranz und soll aufzeigen, wie ein friedliches Miteinander gelingen kann.

Vor 25 Jahren wurde von den 185 Mitgliedsstaaten der UNESCO die “Erklärung der Prinzipien zur Toleranz” unterzeichnet. Damit wurde ein wichtiges Zeichen für uns alle gesetzt.

Die Gretchenfrage – “Bist du geimpft?”

Toleranz ist heute wichtiger denn je. Durch alle Medien geht dieser Tage noch öfter als in den Monaten davor das Schlagwort “Spaltung”. Unsere Gesellschaft ist im Moment nicht nur durch eine bereits lang anhaltende Pandemie belastet sondern immer mehr durch eine Verhärtung von Fronten, eine Spaltung zwischen verschiedenen Positionen, die immer schwieriger besprechbar werden. Corona und viele Themen, die diese Pandemie mit sich bringt, spalten nicht nur Teile der Gesellschaft sondern auch immer mehr Freundschaften und sogar Familien. Es scheint, als hätte es kein Thema in der jüngeren Zeit gegeben, das derart polarisiert. Dabei wird es immer schwieriger in einer gemäßigten Mitte Halt zu finden, allzu schnell wird wird man entweder der einen oder eben der anderen Seite zugeordnet.

Toleranz- Nicht ein Weg, sondern viele

Um diese tiefen Gräben zu überwinden ist Toleranz ein entscheidender Faktor. Während es in Diskussion meist nur darum geht, die überzeugenderen Argumente zu finden, bietet Toleranz einen anderen Weg. Den der vielen Wege, alle Meinungen werden nebeneinander stehen gelassen. Es gibt kein “Besser” oder “Schlechter”, es gibt nur “Unterschiedlich”. Toleranz bedeutet nicht zuzustimmen oder die Meinung des Gegenübers gut zu finden, aber ein gegenseitiges Einverständnis darüber, dass es unterschiedliche Meinungen gibt, die nebeneinander stehen dürfen. Dieses Einverständnis ist die Brücke, über die auch bei Konflikten wieder Verbindungen, Gespräche oder Nähe aufgebaut werden können.

Wie sollen wir wieder zueinander finden?

Viele Fragen sich: “Wie sollen wir bei solchen Meinungsverschiedenheiten je wieder zueinander finden?” Diskussionen führen meistens ins Bodenlose, zu emotional sind die Interessen, die hinter den Positionen stehen. Freiheit, Selbstbestimmung, Respekt, Fürsorge, Gemeinschaft und vieles andere kann hinter den Standpunkten stehen, die durch Diskussionen immer mehr angeheizt werden. Einigen Sie sich auf das kleinste gemeinsame Vielfache: Wir sind verschieden, darin sind wir uns einig. 

Ist dieser Schritt geschafft, haben Sie ein eine Grundlage geschaffen, sich einander zuzuwenden, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen und im besten Fall sich über Ihre Bedürfnisse hinter Ihren Standpunkten auszutauschen. Auch wenn dieser Schritt nicht gelingen sollte, haben Sie zumindest eine Basis geschaffen, Ihr Gegenüber tolerieren zu können, auch wenn Sie unterschiedlicher Meinung sind. Bei großen Gräben kann es manchmal schwierig sein, trotz Toleranz wieder einen Schritt aufeinander zu zu machen. Holen Sie sich deshalb rechtzeitig professionelle Unterstützung durch eine Mediatorin*einen Mediator. Am besten, noch bevor Konflikte eskalieren. Gemeinsam schaffen wir das.


Sind Sie von Konflikten in Ihrer Familie oder Partnerschaft betroffen?

Haben Sie Konflikte in Ihrem Team oder mit Ihren Freund*innen?

Hier finden Sie meine Angebote um aus Konflikten auszusteigen:

https://freiraum-buchegger.at/mediation/

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Toleranz und Freundschaft ist oft alles, und bei weitem das Wichtigste, was wir einander geben können. (Novalis)

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